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Suzuki dreht auf:
Swift-Nachfolger und Top-Modell Kizashi sollen den Absatz ankurbeln…von Eva-Maria Becker
Suzuki agiert jetzt 30 Jahre auf dem deutschen Markt und hat in dieser Zeit über 836 000 Fahrzeuge verkauft. „Etwa die Hälfte davon ist noch zugelassen – das sagt doch auch eine Menge hinsichtlich der Qualität unserer Fahrzeuge“, betont Suzuki-Verkaufschef Thomas Wysocki. Im Ausnahme-Jahr 2009 seien hierzulande knapp 60 000 Suzuki-Neuwagen abgesetzt worden – „satte 61 Prozent mehr als im Vorjahr“, errechnet er.
Für dieses Jahr nennt er 35 000 Verkäufe realistisch, schließlich sei die Abwrackprämie als zusätzlicher Anreiz weggefallen. Dass dieses Ziel erreicht werden kann, daran hat Wysocki keinen Zweifel: „Allein im ersten Quartal haben sich 8500 Kunden für einen Suzuki entschieden, und schließlich kommen in diesem Jahr auch noch einige Neuheiten auf den Markt“, informiert er. So trete im September der neue Swift an. „Dessen Dimensionen bleiben unverändert, vor allem wird modernere Technik eingesetzt. Die neuen Motoren können allesamt die Abgasnorm Euro5 erfüllen“, verrät Wysocki schon mal.
Zudem rollt im Herbst noch ein ganz neues Fahrzeug zu den Händlern – der Kizashi. Das ist eine dynamisch gestylte Limousine, mit der Suzuki erstmalig ein Modell in der Mittelklasse anbietet. Der 4,65 Meter lange Mittelklässler wird bereits in Japan und den USA erfolgreich verkauft.
Angetrieben wird der Kizashi von einem 2,4-Liter-Benziner, der nach Aussage von Axel Seegers, Presse- und PR-Chef bei Suzuki Deutschland, für eine sehr ordentliche Performance sorgen soll. „Der kultiviert arbeitende Vierzylinder leistet 131 kW/178 PS, das maximale Drehmoment von 230 Nm wird bei 4000 Umdrehungen pro Minute erreicht. Dabei verbraucht das Fahrzeug, das mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet ist, im Durchschnitt nur 7,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern“, unterstreicht er.
Natürlich verfüge das neue Flaggschiff der Marke auch über eine üppige Sicherheitsausstattung: Ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, der Schleuderschutz ESP mit Traktionskontrolle und sieben Airbags – einschließlich des Knie-Airbags auf der Fahrerseite – gehören schon zur Basisausstattung. Als Alternative zum Vorderradantrieb wird optional der weiterentwickelte Allradantrieb i-AWD in Verbindung mit einem CVT-Getriebe angeboten.
EMB
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