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Renault Mégane Cabrio-Coupé
Cabriolet und Coupé in einem

Pünktlich zur europäischen Cabrio-Saison bringt Renault wieder einen Offenen auf den Markt. Sein Vorgänger, der erstmals 2003 angeboten wurde, war bereits ein Kombinierter: Cabrio und Coupé in einem. Dieses Prinzip hat Renault beibehalten. Doch der neue CC ist noch eine Spur raffinierter: Das Cabrio kann durch ein hochklappbares Panorama-Glasdach in ein chices, luftiges Coupé für vier Personen verwandelt werden. Das neue Mégane Cabrio-Coupé hat seine Deutschlandpremiere auf der Leipziger Auto Mobil International gefeiert und kommt am 30. Juni zu Preisen ab 24 950 Euro zu den deutschen Händlern....von Eva-Maria Becker







Das Design des Fahrzeugs bedient die Vorgaben nach Traditionslinien, nach Familienzugehörigkeit. Das betrifft vor allem die Front, die der des Coupés entspricht. Die Seitenlinie ist keilförmig und soll die Dynamik des Fahrzeugs unterstreichen. Das Heck, das Rückleuchten in Dunkelrot mit LED-Bremsleuchten zieren, ist deutlich weniger kompakt als das des Vorgängers – auch wenn es nach wie vor das feste Dach zu beherbergen hat, wenn offen gefahren wird. Ist das Dach geschlossen, passen 417 Liter Gepäck unter seine Klappe. Soll offen gefahren werden, wird das Dach automatisch – per Knopfdruck in nur 21 Sekunden – darunter versenkt. Und dann passen immer noch 211 Liter in den Stauraum. Das deutet auf gute Alltagstauglichkeit hin. Ein so genannter Winddeflektor, der zentral hinter den Kopfstützen der Rücksitze eingebaut ist, und zusätzlich ein Windschott, das hinter den Frontsitzen installiert werden kann, sorgen dafür, dass die Zugluft weitgehend im Zaume gehalten wird.

Cabrios werden immer wieder kritisch ob ihrer Sicherheit im Hinblick auf einen möglichen Überschlag beäugt. Renault hat dem Mégane CC deshalb eine Menge Sicherheit mit auf den Weg gegeben – unter anderem sechs Airbags und  pyrotechnische Überrollbügel, die sich im Falle eines drohenden Überschlags hinter den Fondpassagieren aufrichten. Deren Sensoren registrieren einen drohenden Überschlag oder Frontalcrash und lassen die Bügel innerhalb von 500 Millisekunden ausfahren. Ein ABS mit einem Notbremsassistenten und der Schleuderschutz ESP sind wie schon beim Vorgänger obligatorisch an Bord. Nicht unwichtig für die Sicherheit ist aber auch die Verwindungssteifigkeit der Karosserie. In dieser Hinsicht – das ist schon auf den ersten Kilometern auf kurvigen Landstraßen zu beobachten – ist der neue Mégane CC deutlich verbessert worden.

Als Antriebe stehen insgesamt sechs Motoren zur Wahl. Basis-Benziner ist ein 1,6-Liter-Motor mit 81 kW/110 PS Leistung. Mehr Power bei geringerem Verbrauch bringt ein vom Hubraum her kleinerer Motor – der 1,4-Liter-Turbobenziner mit 96 kW/130 PS. Beide Triebwerke sind mit einer Sechsgang-Handschaltung kombiniert. Komfort und Sportlichkeit bietet der 2,0-Liter-Benziner mit 103 kW/140 PS, der seine Kraft über ein stufenloses CVT-Getriebe an die Räder leitet und zum entspannten Cruisen einlädt. Als Basis-Selbstzünder ist der überarbeitete 1,9-Liter-Motor mit 96 kW/130 PS und serienmäßigem Rußpartikelfilter im Angebot. Er wird über sechs Gänge per Hand geschaltet und verbraucht im Schnitt 5,8 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Letzterer ist vielleicht (noch) nicht der Renner für Cabrio-Fans – sie bevorzugen in der Regel Ottomotoren. Der Selbstzünder punktet aber durch sein opulentes Drehmoment und durch seine Sparsamkeit.

Wer noch mehr Power wünscht, sollte zu den GT-Versionen greifen. Diesen Modellversionen, die auch im Design sportlich aufgemotzt wurden, sind die beiden Spitzenmotorisierungen vorbehalten – der 2,0-Liter-Benziner TCe 180 mit 132 kW/180 PS Leistung und einem Verbrauch von 8,1 Litern auf 100 Kilometern sowie der 2,0-Liter-Turbodiesel dCi 160 FAP mit einer Leistung von 118 kW/160 PS, der sich mit 6,7 Litern auf 100 Kilometern begnügt. Diese beiden Sportler haben allerdings auch ihren Preis: Der Benziner ist für 31 150 Euro und der Diesel für 33 250 Euro zu haben.
EMB



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