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Erstkontakt: Volkswagen Amarok
Neuer Allradler von Volkswagen soll das Pickup-Lager aufrollen

Amarok heißt der neue Pick-up von Volkswagen, der jetzt auch in Deutschland auf den Markt kommt. Er soll, wenn es nach Volkswagen geht, das Segment aufrollen und allen anderen, die einen Pickup anbieten, den Schneid abkaufen. Rund 6000 Pickups werden derzeit pro Jahr in Deutschland verkauft, VW will gern die Hälfte davon stellen. Der Allradler feierte bereits im Herbst vergangenen Jahres seine Weltpremiere in Südamerika. Dort und in Asien wird er auch hauptsächlich abgesetzt werden - in Europa füllt er eher eine Nische. ...von Eva-Maria Becker





Bericht


Der Amarok ist als klassischer Geländegänger aufgebaut - mit Leiterrahmen sowie hinterer Starrachse mit Blattfedern. Große Bodenfreiheit, große Böschungswinkel, kurze Überhänge und - wahlweise zuschaltbarer oder permanenter - Allradantrieb sowie Differenzialsperre prädestinieren ihn dafür, wirklich im Gelände wühlen zu können. Doch VW bietet auch eine Version mit reinem Heckantrieb an - für die Großstadt-Cowboys eben, die nur mal eine Runde angeben wollen. Und dafür eignet sich der elegante Pickup - besonders mit extra viel Chrom und großen Leichtmetallrädern - in jedem Fall. Doch vor allem hat er praktische Seiten: Das 5,25 Meter lange, 1,95 Meter breite und 1,83 Meter hohe Fahrzeug bietet eine Ladefläche von 2,52 Quadratmetern und befördert bis zu 1,15 Tonnen Last; 2,8 Tonnen können an den Haken genommen werden. Damit zeigt sich der Amarok als richtig gutes Zugpferd. Zunächst ist nur eine Version mit Doppelkabine und vier Türen verfügbar. Sie kostet mit Heckantrieb 28 940 Euro, mit "4-Motion"-Antrieb knapp 2000 Euro mehr. Top-augestattet, geht der Highline-Allradler für reichlich 35 000 Euro über den Ladentisch. Schon das Basismodell verfügt aber über eine gute Sicherheitsausstattung. Airbags für Fahrer und Beifahrer, Seiten- und Kopfairbags, der Schleuderschutz ESP mit EDS, Offroad-ABS und Gespannstabilisierung gehören dazu. Weniger handbetriebener Komfort sowie Klimaanlage, Tempomat und Nebelscheinwerfer sind erst ab der zweiten Ausstattungslinie im Lieferumfang inbegriffen. Ein Modell mit zweisitziger Einzelkabine soll im kommenden Jahr folgen, auf eine Automatik muss man wohl noch zwei Jahre warten. Zur Markteinführung wird für das Fahrzeug zunächst nur der 120 kW/163 PS starke Diesel mit Bi-Turbo-Aufladung und Common-Rail-Einspritzung, der mit einem Sechsgang-Handschalter kombiniert ist, angeboten. Bereits ab 1500 U/min ist sein maximales Drehmoment von 400 Nm abrufbar. Mit reinem Hinterradantrieb verbraucht der Motor nur 7,6 Liter auf 100 Kilometern; mit Allradantrieb sind es 0,2 Liter mehr. Tempo 182 ist sein Spitzenwert, und der von ihm angetriebene Amarok spurtet in 10,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Ein ebenfalls 2,0-Liter-Selbstzünder, aber mit einer Leistung von 90 kW/122 PS und einem maximales Drehmoment von 340 Nm ab 2000 U/min, soll später folgen. Die bessere Wahl für den Zweitonner wird indes der stärkere TDI sein. Auf ersten Proberunden mit dem durchaus auch optisch eindrucksvollen Fahrzeug zeigte sich seine gute Straßentauglichkeit: Trotz Starrachse und Blattfedern benimmt es sich kultiviert und bietet besseren Fahrkomfort, als erwartet. In den Kurven verhält er sich nicht anders als andere hohe Fahrzeuge - da sollte man es nicht zu rasant angehen. Vor allem, wer mit dem Amarok im Stadtgewühl unterwegs ist, sollte bedenken, dass er sich angesichts seines Wendekreises von 12,95 Metern nicht gerade wie ein Kleinwagen rangieren lässt. Platzverhältnisse und Kopffreiheit sind großzügig bemessen; die vorderen Sitze sind höhenverstellbar. Und was das Gelände betrifft: Hier kann der Amarok extreme Steigungen ebenso wie steile Abfahrten meistern und sich auch aus tiefen Gräben wieder herauswinden. EMB


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Randnotizen
Johnson Controls
Autositze gehen auf Crashkurs

Bei Johnson Controls werden Rückhaltesysteme auf Herz und Nieren getestet

Wer der Autoindustrie dauerhaft zuliefern will, muss neben Technik nach neuestem Stand vor allem eines liefern: Qualität. Denn kaum etwas schadet einem Autohersteller mehr als ein Rückruf aufgrund fehlerhafter Komponenten. So entwickelt und fertigt Johnson Controls, ein weltweit agierender Automobilzulieferer, nicht nur – unter anderem – Sitzsysteme für Fahrzeuge, sondern testet sie im eigenen Hause aufwändig auf Herz und Nieren.
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Renault: Laguna 2011
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Alle Motoren des Renault-Mittelklässlers erfüllen die Euro5-Norm
Erstmals kam der Laguna im Jahre 1994 (Limousine) beziehungsweise 1995 (Kombi „Grandtour“) auf den Markt, vor drei Jahren hat die dritte Auflage des Mittelklässlers ihre Premiere gefeiert. In der Mitte seines „Lebenszyklus“ ist der Laguna jetzt überarbeitet worden. Im 2011-er Modelljahr startet er in beiden Versionen mit einer modifizierten Optik und neuen Motoren. In punkto Design hat man vor allem an der Front gefeilt. Sie wird von einem tief gezogenen Kühlergrill, markanteren Scheinwerfern und mehr Chromleisten geprägt.

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Suzuki
Kizashi heißt das Suzuki-Topmodell

Fahrzeug ist auch mit stufenloser Automatik und Allradantrieb zu haben.
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Neues Flaggschiff TomTom GO LIVE 1005 und TomTom Via 125 Traffic ab sofort verfügbar

TomTom kündigt heute die Verfügbarkeit zwei neuer Navigationssysteme mit extragroßem Bildschirm an. Mit ihren 13cm-Displays sorgen das neue Flaggschiff GO LIVE 1005 und das neue Mittelklassemodell TomTom Via 125 Traffic für eine noch einfachere Bedienung und einen noch besseren Überblick über die Route, die vor dem Fahrer liegt.

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