Bericht
Das Fahrzeug ist mit 4,85 Metern rund 22 Zentimeter länger als sein Vorgänger. Auch breiter und vor allem noch komfortabler ist er geworden. Dennoch konnten gegenüber dem Vorgänger rund 30 Kilogramm Gewicht eingespart werden – der Neue bringt rund 1,8 Tonnen auf die Waage. Auch sein Design ist geändert wurden – es wird geprägt vom aktuellen Familiengesicht und einer eleganteren Linienführung. Im Innenraum geht es ähnlich komfortabel und nobel zu wie in den großen Limousinen des Herstellers. Hochwertige Materialien sind bestens verarbeitet.
Der Sharan verfügt über Schiebetüren im Fond, die auf Wunsch auch elektrisch zu bedienen sind. Sie erleichtern das Ein- und Aussteigen der Fondpassagiere auch in engen Parklücken. Neben der Normalausstattung mit fünf Sitzplätzen gibt es optional auch Sechs- und Siebensitzer. Die Sitze der dritten Reihe müssen dank eines neuen EasyFold-Systems nicht mehr ausgebaut werden, sondern lassen sich im Wagenboden versenken. Sind alle hinteren Sitze und der Beifahrersitz umgeklappt, ergibt sich eine ebene Ladefläche, die bis zu 2430 Liter Gepäck fasst, wobei einzelne Stücke bis zu drei Meter lang sein können.
Zunächst stehen vier Motoren zur Wahl: zwei Benziner mit Leistungen von 110 kW/150 PS oder 147 kW/200 PS sowie zwei Diesel, die 103 kW/140 PS oder 125 kW/170 PS stark sind. Sparmeister ist der kleine Selbstzünder mit Start-Stopp-System und Sechsgang-Handschalter. Er verbraucht im Schnitt 5,5 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Aber auch der stärkste Benziner, kombiniert mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, ist kein Schluckspecht: Er begnügt sich mit 8,6 Litern pro 100 Kilometer. Als einzigen Van seiner Klasse wird es auch die dritte Generation des Sharan wieder mit Allradantrieb geben – er kommt mit dem kleinen Diesel auf den Markt.
EMB
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