Bericht
Das Fahrzeug im Kastendesign ist quasi der kleine Bruder des RAV4. Es ist mit Front- oder Vierradantrieb erhältlich, misst gerade mal 3,93 Meter in der Länge und ist für fünf Personen zugelassen. Aber wirklich bequem ist man zu Viert unterwegs. Es ist erstaunlich, welch großzügige Platzverhältnisse dieses relativ kurze Fahrzeug bietet. Im Gepäckraum des Benziners werden 314 Liter untergebracht, in dem des Selbstzünders sind es 305 Liter. Durch Umlegen der Rücksitze steigt das Ladevolumen auf 749 Liter.
Ausschließlich in Kombination mit Frontantrieb kommt ein Ottomotor zum Einsatz, der 74 kW/101 PS leistet. Wird dazu die Basisausstattung geordert, ergibt sich der günstige Einstiegspreis. Der 1,33-Liter-Benziner reicht als Motorisierung durchaus, wenn man keine Rennen fahren will und bereit ist, fleißig zu schalten. Deutliche Pluspunkte dieses Benziners sind aber der relativ niedrige Verbrauch von 5,5 Litern auf 100 Kilometern sowie ein Kohlendioxid-Ausstoß von nur 129 Gramm pro Kilometer. Der Motor arbeitet mit einer Start-Stopp-Automatik, die vor allem in der Stadt zum Spritsparen beiträgt.Wer sich den Selbstzünder auswählt, kann sich auch die Zahl der angetrieben Achsen aussuchen. Mit dem 66 kW/90 PS starken Diesel unter der Haube kostet die 4x2-Version ab 19 100 Euro. Der Allradler, der nur in einer höheren Ausstattung zu haben ist, wird ab 22 950 Euro verkauft. Das ist schon ein stolzer Mehrpreis, aber auch ein deutliches Plus an Technik und Komfort.
Zudem kommt der Diesel, den Toyota als „D4-D“ bezeichnet, laut Toyota, mit nur 4,9 Liter
(Frontantrieb: 4,2 Liter) Treibstoff auf 100 Kilometern aus und emittiert 130 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. Damit ist der Urban Cruiser D4-D einer der saubersten Allradler überhaupt. Im realen Autoleben hat der Urban Cruiser auch nur 6,3 Liter Diesel auf 100 Km konsumiert, was angesichts der Fahrleistungen ein sehr akzeptabler Verbrauch ist. Das Getriebe ist in der ersten Kulisse manchmal etwas zickig zu schalten.
Peinlich wird es, wenn man mal den Motor abwürgt, denn dann lässt er sich bitten, den Startvorgang einzuleiten. Auf Berliner Strassen sollte einem das nicht passieren, denn diese Autofahrer zählen nicht zu den Geduldigsten.
Natürlich punktet er mit seinem Vierradantrieb durch höhere Traktion und Fahrstabilität auf regennassen und rutschigen Straßen. Die Antriebskraft wird variabel und vollautomatisch – je nach Bedarf – zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Über einen Schalter lässt sich der Allradantrieb jedoch auch manuell zuschalten, um in Schnee oder auf Schlamm die optimale Traktion zu gewährleisten. Dann liegt die Antriebskraft-Verteilung bei halbe-halbe. Ab Tempo 40 geht der aktive Allradantrieb aber automatisch wieder zur stufenlosen Antriebskraft-Verteilung über.
EMB
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