Der Lückenfüller
Im Segment der freizeitaktiven Fahrzeuge hat sich eine Lücke aufgetan: Suzuki ist hineingefahren, und das gleich im Duett mit Fiat. Der SX4, dessen Schwestermodell der Fiat Sedici ist und der ebenfalls von Suzuki im ungarischen Werk, in dem auch der Swift produziert wird, vom Band läuft. Positionieren will Suzuki den SX4 zwischen dem Ignis und dem Liana, deren Produktion aber ausläuft, unter dem schon erh?ltlichen Grand Vitara. Die Suzuki-Modellpalette unterliegt zur Zeit einem Wandel, hin zu einem markenidentischen Gesicht. So wird auch der Wagon R demnächst in neuem Gewand erscheinen.
Partnerschaft oder Liaison?
Fiat steuert dieser Verbindung nur den 1.9 Liter Common Rail Diesel bei. Der große Rest stammt bis auf die Markentypischen Insignien von Suzuki. Geplant ist eine jährliche Produktion von 60.000 Fahrzeugen des SX4/Sedici, die im Verhältnis 2/3 Suzuki 1/3 Fiat die Werkstore verlassen sollen.
Der SX4 wird mit 3 Motoren und 2 Varianten angeboten. Die Einstiegsversionmit dem 1,5 Liter Benziner mit 99 PS und 2WD, die es nur als SX4 geben wird und ohne SUV Optik Paket, wird gefolgt vom 1,6 Liter Benziner mit 107 PS und 2x4 oder 4x4..
Der Diesel mit 120 PS und einem maximalen Drehmoment von 280 Nm bei 2000 U7min hat serienmäßig einen Partikelfilter.
Intelligentes Allrad System.
Der so genannte i-AWD (intelligent - All Wheel Drive) ist in dieser Fahrzeugklasse einmalig. Ein System bei dem mittels einer elektromagnetisch gesteuerten Lammellenkupplung drei Modi auch während der Fahrt gewählt werden können. In Modus 4WD – Auto gibt das System erstmal die Kraft auf die Vorderräder und schaltet erst wenn eines der Räder durchzurutschen droht die variable Verteilung der Antriebskraft zu. Im Modus 4WD – Lock wird die Kraft im Verhältnis 50:50 auf beide Antriebsachsen verteil. Hierbei wird aber eine Verspannung des Antriebsstranges vermieden und ab Tempo 60 Km/h automatisch wieder auf den 4WD – Auto umgeschaltet. Wer besonders Sprit sparen will, kann bei trockner Strasse auf den 2WD umschalten.
Sicherheitstechnisch ist der SX4 mit 2 Airbags ausgestattet, die je nach Ausstattungsvariante um 2 Sidebags und Kopfairbags die ja eine Seite ganz abdecken aufgerüstet werden. ABS ist Serie, Das ESP ist für 300 Euro Aufpreis, ein sehr passabler Preis, erhältlich. Für die Händler eine willkommene Zugabe beim Rabattpoker, so dass wohl kein SX4 ohne ESP das Werk verlassen wird. Wenn die oft angefragte Zugabe beim Kauf dann Sicherheit ist, kein Veto.
Innere Werte
Das bereits bekannte neu Innenraumstyling von Suzuki setzt sich auch im SX4 fort.
Hier erhält man saubere Verarbeitung und ein durchaus ansprechendes Ambiente.
Eine weitere wichtige Domain ist natürlich das Platzangebot.
Hier bietet der SX4 ausreichend Platz für 4 Erwachsene und ein Kind. Das Gepäck kann bei voller Beladung eine Kapazität von 270 Litern einnehmen. Diese ist durch die im Verhältnis 40:60 umzuklappenden und hochstellbaren Rücksitze auf 625 Liter zu erweitern, bei dachhoher Beladung auf 1045 Liter (VDA).
Mit seinem agilen Fahrwerk und den kraftvollen Motoren bietet der SX4 natürlich auch sein Quantum an Fahrspaß, der an der Tankstelle nicht aufhört. Der Diesel braucht im kombinierten Verbrauch 6,3 Liter als AWD 6,6 Liter. Die beiden Benziner zwischen 6,8 und 7,6 Litern Super.
Der SX4 steht ab Juni beim Händler und wird zu Preisen ab 13.990.- € in der Version Classic als 1.5 Liter angeboten. Die Topvariante 1.9 DDiS als Comfort fordert 20.990.- € aus der Haushaltskasse.
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