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Fahrbericht Suzuki Jimny Rock am Ring
Rock’n’Roll in Wald und Flur

Das Sondermodell Jimny Rock am Ring macht Suzuki, dem Sponsor der beiden Konzertevents Rock am Ring und Rock im Park alle Ehre: Der Kletterzwerg mutierte zur rollenden Konzertarena. Das Cabrio des Offroaders wurde durch zahlreiche Anbauteile aus der Zubehörliste aufgepeppt, die zum einen die Optik aufwerten, durch die Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimension 205/70 R15 aber auch die Performance auf der Straße

Mit der serienmäßigen Bereifung ist der Jimny wegen seines kurzen Radstandes bei höherem Tempo etwas instabil, das ändert die größere Bereifung zum Positiven. Er liegt deutlich satter auf der Strasse. Im Gelände hat sich, wie unserer Videoclip beweist, nichts an seinen Fähigkeiten geändert. Selbst die angebauten Trittbretter stören nicht. Der nun elektrisch zuschaltbare Allradantrieb hält bei zugeschalteter Geländeuntersetzung den Jimny im ersten Gang genauso wirkungsvoll im Zaum wie bei anderen Autos eine Bergabfahrhilfe.

Die Trittbretter, der Frontschutzbügel und die Reserveradabdeckung sind in Wagenfarbe lackiert. Das spezielle Außendekor „Rock am Ring“ macht dieses Jimny Cabriolet zudem unverwechselbar. Innen sorgen ein CD-Tuner mit vorderen und hinteren Lautsprechern sowie zwei Hochtöner und ein unter dem Fahrersitz montierter Subwoofer für erstklassigen Sound. Abgerundet wird das Zubehörpaket durch eine Mittelarmlehne sowie ein Fußmattenset mit integriertem „Rock am Ring“-Logo.

Suzuki hatte den Jimny bereits im vergangenen Jahr mit einigen Feinarbeiten für das neue Modelljahr fit gemacht. Komplett neu ist der Frontstoßfänger. Er sorgt für eine sportlichere Optik und harmoniert prächtig mit dem von fünf Lufteinlässen dominierten Kühlergrill. Ein zusätzlicher Schminkspiegel in der Sonnenblende der Fahrerseite rundet das Fitnesspaket an dem als funktionales Freizeitauto konzipierten Jimny ab.

Nur das Bedienen des Verdecks erinnert leider etwas an die „Steinzeit“ der Cabrioentwicklung. Feinheiten wie zum Beisspiel ein zurückklappbares Verdeck sind am Jimny Cabrio vorbeimarschiert, ohne irgendeinen Eindruck zu hinterlassen – weswegen die Persenning des rückwärtigen Dachteils hier abgeknöpft werden muss. Auch der Kofferraum kann erst geöffnet werden, wenn man die Druckknöpfe gelöst hat. Das erneute Verschließen erweist sich zudem als Fingernägel-mordend. Immerhin gibt es auch für das „Rock am Ring“-Modell das passende Hardtop für den Winter.

Das Jimny „Rock am Ring“-Cabrio wird in Verbindung mit dem modernen 1.3-Liter-Benzinmotor ausgeliefert. Das Aggregat leistet 63 kW/86 PS und verfügt über eine variable Ventilsteuerung für guten Durchzug bei jeder Drehzahl.

Das Sondermodell kostet 15.690 Euro, was gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienfahrzeug immerhin einen Preisvorteil von 1100 Euro bedeutet. Für den Kult-Allradler stehen in dieser Version vier Lackierungen zur Wahl – darunter auch Metallic-Lacke, die allerdings 335 Euro Aufpreis kosten. Die limitierte Edition des Jimny „Rock am Ring“ ist ab sofort bei den deutschen Suzuki-Händlern erhältlich.
Text und Bild: Auto-Magazin24.de


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