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Fahrbericht Suzuki Swift 1.3 A-T-M
Easy S(h)wift

Seit Februar 2006 hat Suzuki nun die drei- und fünftürige Comfort-Version des Swift 1.3 A-T-M im Programm. Eine Sache, die dem Swift und natürlich auch dem Fahrer richtig gut tut: Bequemlichkeit gepaart mit einem guten Stück Agilitätsgewinn. Das halbautomatische Fünfgang-Getriebe harmoniert wesentlich besser mit dem 92 PS starkem 1.3-L-Vierzylinder-Ottomotor des Swift als das nur von Hand zu schaltetende Getriebe.

Bei A-M-T handelt es sich um ein konventionelles Fünfgang-Getriebe, bei dem Kupplungsbetätigung und Gangwechsel automatisiert erfolgen. Der Fahrer kann jedoch nicht nur in den zwei Automatik-Modi Normal und Economy schalten lassen, sondern auch manuelle Gangwechsel über den Schalthebel vornehmen. Dabei lassen sich über eine Tippfunktion am Schalthebel die Gänge schnell hoch- und runterschalten. In den Automatik-Modi steuern Sensoren die Schaltung und sorgen für einen Wechsel der Gänge im optimalen Drehzahlbereich. So ermöglicht A-M-T nicht nur ein besonders komfortables, sondern auch ein sehr verbrauchsgünstiges Fahren.


Welcher Modus darf’s denn sein?

Etwas Abstimmungsbedarf gibt es noch in den beiden Automatikmodi: Im Normal-Modus findet der Wechsel in den fünften Gang sehr spät, im Economy-Modus viel zu früh statt. Das hat beim Normal-Modus hohe Drehzahlen gerade bei Landstrassen-Tempo und im Economy-Modus beim Kickdown große Schaltsprünge zur Folge. Diese Schaltsprünge gehen zwar sehr schnell vonstatten, will man es aber behutsamer angehen lassen, erfordert das ein zartes Gasfüßchen.


Auch Freunde der Handschaltung kommen auf ihre Kosten. Einen kurzen Zug am Schalthebel in der manuellen Stellung quittiert der Swift mit einem schnellen Hochschalten. Dabei kann man ruhig auf dem Gas bleiben und hat nur eine minimale Zugkraftunterbrechung. Drückt man den Schalthebel nach vorne, schaltet man eben so schnell einen Gang herunter. Zwischengas gibt die Automatik selbst – und ruckfrei ist man im unteren Gang. Dies dürfte vor allem im Winter sehr nützlich sein.

Costa quanta?

Das ist das Erfreulichste am Ganzen: Für achthundert Euro kann man sich das Vergnügen des „Schalten und Walten“-Lassens gönnen. Der Dreitürer kostet 13.790, der Fünftürer 14.290 Euro (unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers). Das alles in der Comfort-Variante, die außer einer Sitzheizung für die Vordersitze auch noch Nebelscheinwerfer im Paket hat. Ein überdenkenswertes Angebot.
BilderundText: Auto-Magazin24.de

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