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Kurztest Skoda Roomster
Fabtavia

Man nehme: die Vorderachse des Skoda Fabia und die Hinterachse des Octavia. Verbaut man dazwischen noch eine neu entwickelte Bodengruppe und garniert das Ganze mit einer Pilotenkanzel und einem Camper, dann entsteht daraus der Skoda Roomster. Die daraus resultierenden unterschiedlichen Spurbreiten verleihen dem Roomster laut Skoda auch noch besondere Stabilität.


Als kulinarische Zielgruppe hat man bei Skoda die junge Familie und sportlich aktive Menschen mit einer Vorliebe für große Sportgeräte ausgeguckt. Für die Beilage hat man noch in die Kiste mit den vernünftigen Preisen gegriffen, ohne dabei allerdings die unterschiedlichen Geschmäcker zu blockieren, das heißt: es gibt Ausstattungsvarianten., Roomster, Style und Comfort. Als Motoren dienen die üblichen Verdächtigen aus dem VW-Regal, die unter der hübsch gestalteten Fronthaube werkeln. Diese Fronthaube thront dabei erhaben über dem neuen Skoda-Kühlergrill, der zwar weiterentwickelt, aber immer noch den Charakterzug des Skoda trägt. In dieser Form dürfte er demnächst wohl auch den neuen Fabia zieren. Die hochgezogene Fronthaube dient natürlich auch dem Fußgängerschutz – womit der Roomster drei Sterne beim NCAP-Test im Bereich Fußgängerschutz erreichte.

Das Möbelrücken


Im Skoda Roomster können sich auch all die austoben, die als Hobby Möbelrücken pflegen. Den 22 Möglichkeiten, die rückwärtigen Sessel zu platzieren, umzuklappen, auszubauen und zu verrücken sollten doch diesem Drang das nötige Ventil verschaffen, Nebeneffekt dieser Möbelrückerei ist ein Stauraum, der sich an die meisten Gegebenheiten anpassen lässt. Die große, tief reichende Heckklappe erleichtert dabei die Beladung mit schweren Gegenständen.

Der Motoren-Cocktail

Wir fuhren die Motorisierungen 1,4-L-16V mit 86 PS, 1,6-L-16V mit 105 PS und den gleichstarken 1,9-L-TDI. Mit keiner dieser Maschinen kam das Gefühl auf, untermotorisiert zu sein, wobei aber der 1,6-Liter-Ottomotor etwas laut erschien. Dem Pumpe-Düse-Diesel hat man nun halbwegs Manieren im unteren Drehzahlbereich beigebracht. Auf der Benzinerseite steht noch der 1,2-Liter-Dreizylinder mit 64 PS, auf der Dieselseite sind die beiden Dreizylinder-TDI mit 1,4 Liter Hubraum und 69 bzw. 80 PS im Angebot. Wenn die Kundschaft nach mehr Bums verlangt, hat man ja immer noch dem 1,9-L-TDI mit 130 PS im Regal.

Das Limousinen-Fahrgefühl


Trotz des höher bauenden Passagierabteils bleibt das Fahrzeug in Kurven doch recht stabil und neigt nicht zum Schaukeln. Dies mag zum großen Teil der doch recht straffen Abstimmung zu verdanken sein. Die ist auch dafür verantwortlich, dass der Straßenzustandsbericht ganz klar bei den Insassen ankommt. Nicht brutal und heftig, aber doch so deutlich, dass man alle Kanaldeckel der Frankfurter Strassen mitzählen kann. Freuen werden sich die Kids über die großen Seitenscheiben und die erhöhte Sitzposition im Fond, die dem Roomster zwar ein gewöhnungsbedürftiges Bild von der Seite her verpassen, aber eben auch eine gute Sicht auf die Dinge ermöglichen, die da draußen vorbeiziehen. Ein optionales Panoramadach läst auch gegen den Himmel gerichtete Blicke zu.

Zum Thema Sicherheit hat Skoda dem Roomster schon in der Basisversion sechs Airbags mitgegeben. Ab 59 KW gibt’s auch serienmäßig das ESP dazu, für Saubermänner auch den Partikelfilter für die Diesel. Wer mehr hinblättert, sieht auch besser: So gibt es ab der Ausstattungslinie Style für 470 Euro Halogen-Projektor-Scheinwerfer mit DE-Modul und dynamischem Kurvenlicht sowie in die Nebelscheinwerfer integriertes Abbiegelicht. Bei der Comfort-Linie muss man dafür nur noch 230 Euro hinblättern. Die Preise beginnen bei 12.900 Euro für den 1,2-Liter-Benziner in der „Linie Roomster“ und gehen bis zu 19.890 Euro für den 1.9-L-Comfort mit Partikelfilter.

Technische Daten
Ottomotoren
1.2 12V
1.4 16V
1.6 16V
Dieselmotoren
1.4 TDI 51 KW
1.4 TDI 59 KW DPF
1.9 TDI

Preise und Ausstattung


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