Nicht nur ein Frauenversteher
Die Käuferschar bei Suzuki weist einen wesentlich höheren Anteil an weiblichen Käufern aus als bei den meisten anderen Herstellern. Nicht zuletzt auch wegen des neuen Swifts. Sein Design spricht einfach eine Sprache, die unsere Frauen anspricht.
Dem hat Suzuki auch mit dem neuen Suzuki Swift Sport Rechnung getragen. Sein Gesicht wurde durch den „lächelnden Mund“, als den man die Öffnung unterhalb des Kühlergrills bezeichnen kann, noch knuffiger und netter.
Aber auch der männlichen Riege wird was geboten. Im Zubehörshop von Suzuki gibt es einen Kühlergrill, der aus dem Swift ein richtig aggressives Teil macht. Serienmäßig verfügt der Swift Sport schon über eine zweiflutige Auspuffanlage, deren verchromte Endrohre in einem Gittergrill am Heck münden. Die geänderten Rückleuchten fallen dem Betrachter erst auf den zweiten Blick auf.
Agilität ist alles
Gut, Optik ist der eine Teil, Leistung natürlich der andere, besonders wenn Sport drauf steht. Bei 1,6 Litern Hubraum und 125 PS steht nicht nur Sport drauf, sondern es ist auch Sport drinnen. Den obligatorischen Sprint von 0 auf Tempo 100 absolviert der Swift in dieser Version in 8,9 Sekunden, und erst bei 200 km/h bieten die Fahrwiderstände dem Vorwärtsdrang Paroli. Suzuki definiert seine Swift ja als Cityflitzer – und unter diesem Gesichtspunkt hat man auf ein Sechsgang-Getriebe verzichtet. Aber auch mit dem locker sportlich zu schaltenden Fünfgang-Getriebe hat der willig drehende Motor immer eine passende Übersetzung zur Hand.
Natürlich hat Suzuki das Fahrwerk der gesteigerten Dynamik angepasst: So hat der Swift rundum Scheibenbremsen, die mit der Motorleistung Schritt halten können. Neben der bekannten Sicherheitsaustattung (Front und Seitenairbags, ABS und EBD) hat man dem Sport nun erstmals bei der Swift-Baureihe endlich ein ESP mitgegeben. Mann/Frau ist nun endlich auch sicher unterwegs.
Der Zweitürer ist bestimmt nicht die Option in der Swift-Baureihe für Familien, eher schon für aktive Singles oder Paare ohne Kinderwunsch. Aber auch jung gebliebene Männer in den 60ern könnten durchaus Gefallen am Swift finden, wenn diese auch die Marketingstrategen nicht so direkt auf ihrer Liste der Zielpersonen haben.
Lockere Atmosphäre
Die Sitzgarnitur im Swift ist betont sportlich ausgelegt und bietet neben der körpergerechten bequemen Form auch noch den nötigen Seitenhalt für die doch beträchtlichen Seitenkräfte, die man mit ihm aufbauen kann. Dem Auge des Betrachters macht die zweifarbige Ledergarnitur mit ihren roten Steppnähten, die sich im Sportlenkrad wiederholen, Freude. Auch den Instrumenten, die mit kunstvollen Chromzierringen eingefasst sind, wird man einen wohlwollenden Blick zuwerfen. Noch dazu sind sie gut ablesbar. Überhaupt bietet der Swift eine lockere Innenraumatmosphäre.
Der erste Eindruck vom Swift Sport war ein durchaus positiver – und wir freuen uns schon darauf, ihn auch einem ausführlichem Fahrtest zu unterziehen. Dies wird im Dezember dieses Jahres noch der Fall sein.
Seine offizielle Weltpremiere feiert der Swift Sport bei der Paris Motor Show vom 30. September bis 15. Oktober in der Seine-Metropole.
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