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Fahrbericht Honda S2000
Hochdrehzahl auf Japanisch

Seit kurzem experimentieren auch die hiesigen Hersteller mit Hochdrehzahlkonzepten in den Sportvarianten ihrer Limousinen und Kombis, allerdings gehen dort Acht- und Zehnzylinder ans Werk. Honda macht das mit vier Zylindern und weniger als der Hälfte an Hubraum. Zwei Liter reichen aus, um 240 PS zu erzeugen – bei 8300 U/min, versteht sich.

Grundsätzlich hat der S2000 seine Wurzeln im Rennsport, wovon Motor und auch das Cockpit künden. So finden sich im Cockpit nur die nötigsten Knöpfe, und die sind auf den Fahrer perfekt zugeschnitten. Die Bedienung geht also leicht von der Hand. Gestartet wird per Knopfdruck: Der rote „Start Engine“-Button die Furie zum Leben.

Kraft kommt von Kraftstoff

Jetzt folgt die erste Überraschung: Es muss nicht umständlich mit Kupplung und Drehzahl gekämpft werden, um den Honda in Gang zu bringen – er hat bereits im Drehzahlkeller genügend Power. Und die reicht bis knapp 9000 U/min, da regelt der S2000 vehement ab. Für alle, die Zahlen lieben: Exakt 6,2 Sekunden vergehen für den Sprint von Null auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 240 km/h.  Wer allerdings vorhat, schnell zu fahren, sollte damit rechnen, zeitig den Tank mit 50 Liter Super Plus zu befüllen: Bei 130 km/h konsumiert der S2000 Konsum knapp über 10 Litern, bei Vollgas fordert er 17 Liter und mehr.

{mosaddphp:casm.php}Fahren kommt von Spaß

Das eigentliche  Revier des S2000 ist ohnehin nicht die Autobahn, dort kämpft man so sehr mit der Lautstärke, sodass das Fahrvergnügen etwas auf der Strecke bleibt. Kurvenräubern macht da schon mehr Spaß – dank einer 50:50-Gewichtsverteilung und dem lange neutral bleibendem Fahrverhalten. Um die Fahrfreude noch zu erhöhen, kann man das Verdeck elektrisch öffnen und so auch noch dem sonoren Klang der Auspuffanlage lauschen. Wem bei der wilden Hatz um die Kurven zu heiß wird, kann die Klimaanlage auf eine einzigartige Belüftungsart stellen: Die sorgt dafür, dass der Unterkörper schön gekühlt bleibt. Der Honda eignet sich mit seinem Kofferraum auch für den normalen Einkauf oder für die Wochenend-Reise zu zweit. Eigentlich wie bei fast jedem zweisitzigem Sportwagen. Auch sind Fahrer und Beifahrer sind von der Größe keineswegs eingeschränkt,

Und was kostet das Vergnügen? Exakt 36.650 Euro. Dazu kommen auf Wunsch noch 515 Euro für eine Metallic-Lackierung und 2200 für ein Aluminium-Hardtop. Xenon-Licht, Klimaanlage, Ledersitze und CD-Radio sind schon im Preis inbegriffen.

 



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