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Fahrbericht Lexus GS 300
L(u)exus Liner

Kia Ceed_sport Mit der GS Reihe hat Lexus - die Nobelmarke von Toyota- zweifelsohne Anschluss an die deutschen Hersteller in der Premiumklasse gefunden. Der GS 300/450 und sein Hybridmodell GS 450 H sorgen für Furore. Wir fuhren den GS 300 im Test und hatten auch die Möglichkeit den GS 450 H kurz zu fahren.



Kurztest



Der GS 300 erinnert an die Zeiten der „Fastback“ Modelle, ohne dabei antiquiert zu wirken. Eine Limousine mit sportlichem Touch, ohne die doch eher konservative Erscheinung einer Limousine zu suggerieren. Das Erscheinungsbild des GS 300 passt sehr gut zu der Innovativen Technik, die er unter dem Blechkleid verbirgt.
Hier hat man so ziemlich alles eingebaut, was dem Fahrer das Leben leichter macht. Fangen wir an beim Losfahren, was dem Ablauf einer Fahrt ja wohl am nächsten kommt. Rückwärts aus einer Packlücke, links und rechts Fahrzeuge, wenn möglich noch ein Van oder Lieferwagen, der die Sicht in den fließenden Verkehr versperrt. Hier kann man sich meist nur langsam heraus tasten und hoffen, dass nichts passiert. Nicht so mit dem Lexus. Die Kamera des Parkassistenten erfasst das rückwärtige und seitliche Bild sehr früh und projiziert es auf den großen Farbbildschirm des Navigationssystems. So ist deutlich festzustellen, ob Fahrzeuge herannahen.

Vorbild des GS ist ganz deutlich der in der mobilen Oberklasse angesiedelte LS aus dem eigenen Hause. Eigentlich kann man den GS nicht tiefer einstufen denn nur die Länge (4,82 m) und das weniger klassische Design unterscheidet ihn vom großen Bruder. Auch den GS beherrschen großzügige Platzverhältnisse.
Natürlich kann man auch den Griff zum fraglos beeindruckenden Achtzylinder des GS 430 tun, wirklich nötig ist er aber nicht: Der drei Liter große Sechszylinder mit seinen 249 PS und 310 Nm ist die eher vernünftige wie auch gute Wahl

Motor! – wo bist Du?

Öffnet man die Motorhaube findet man nur ein paar Abdeckungsteile, die durch ihre Beschriftung erahnen lassen, dass darunter das Triebwerk sein müsste. Genauso unauffällig wie die Optik ist die Geräuschentwicklung der Maschine. Im Stand ist es fast unmöglich, zu hören ob der Motor denn nun läuft oder nicht und das von Innen wie Außen. Tritt man mal auf Gaspedal, quittiert dies der GS mit vehementem Antritt und mit einem dumpfen Grollen aus der Tiefe das Raumes. Auch ohne Hybridantrieb, den man im GS 450 H vorfindet, ist der GS 300 als sparsam im Umgang mit dem Kraftstoff zu bezeichnen. Bei schneller Autobahnfahrt nahm sich der Lexus nur 10,3 Liter Super pro 100 Kilometer aus dem Tank.

Luxus Kabine


Im Innenraum herrscht der pure Luxus im bekannten Lexus-Stil:
Übersichtliche Instrumente und eine mächtige Mittelkonsole mit Multifunktionsbildschirm beherrschen den Fahrerarbeitsplatz. An die Idee, Schalter für die Bedienung von Spiegeln, Heckklappe, Rollo oder Tankklappe hinter einer Klappe über dem linken Knie zu verstecken, muss man sich allerdings erst gewöhnen. Die perfekte Einstellung für Sitze und Lenkrad verdienen sich allerdings ein Lob.

Platz bietet der Lexus in luxuriösem Stil, vor allem die Fondpassagiere werden damit verwöhnt.

Fahrverhalten

Das Plus an Komfort, das der Lexus bietet - nur kleine und gemeine Fahrbahnstöße nimmt er etwas unwillig zur Kenntnis - gehen zu Lasten der Agilität. Die Lenkung könnte etwas mehr Fahrbahnkontakt vermitteln, aber wer will in einem Lexus schon Rundenrekorde aufstellen.
Die fabelhafte Sechsgang-Automatik glänzt durch Unauffälligkeit. Wer nicht genau darauf achtet wird ihre Arbeit kaum bemerken. Ruckfrei und soft stellt sie immer die richtige Übersetzung zur Verfügung.

Der Dreiliter leistet 183 kW/249 PS und 310 Nm Drehmoment bei 3.500 U/min.
den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt man in 7,2 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h erreicht die erwarteten Dimensionen.
Am meisten überrascht die Leichtigkeit mit der der Lexus mit seinen 1,7 t Leergewicht umgeht.


Über Geld spricht man nicht- oder doch?

Nun der Basispreis für den doch schon sehr gut ausgestatteten Lexus GS 300 liegt
bei 40.500 Euro. Das variable Luftfederfahrwerk bleibt dem Achtzylinder vorbehalten. Die meisten Kunden entscheiden sich für das mit 10.400 Euro teure Luxury-Paket mit elektrischen Ledersitzen, DVD-Navigation und 18-Zoll-Radsatz.
Eines der umfangreichsten Sicherheitssysteme im automobilen Karussell (mit zwölf Airbags) ist dagegen Serie.

Eine kurze Fahrt im GS 450 H hat Geschmack auf mehr gemacht und wir hoffen ihnen auch dieses Modell bald im ausgiebigen Test vorstellen zu können. Das kurze Fazit dazu ist: “Beeindruckend“
Text und Bild: Automagazin24.de

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