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VW K?fer Kabrio
Der Frischluft-Dauerläufer

Am 22. Juni 1934 wurde der Vertrag zwischen dem RDA und der Dr. Porsche GmbH über den Bau des Volkswagens geschlossen. Innerhalb von zehn Monaten sollte Porsche das Fahrzeug konstruieren, entsprechende Versuchswagen bauen und auch die Kalkulation zur Serienaufnahme durchführen. Zwischen 1934 und 1936 wurden emsig Versuche in Stuttgart ausgeführt. Die ersten beiden (V1 und V2) wie auch drei weitere Prototypen (VW 3, bei Porsche als Typ 60 geführt) entstanden unter ungünstigen räumlichen Bedingungen in den Garagen der Porsche-Villa am Stuttgarter Killesberg. Den vereinbarten Zeitplan hatte man schnellstens gesprengt. Im Juni 1935 waren vier Karosseriestudien fertig gestellt, eine davon als Cabriolet: das absolut erste. Die Serienfertigung begann einige Jahre später.



Ab September 1949 baute dann Karmann den Typ 15, das viersitzige Cabriolet. Ausstattungs- und technische Änderungen wurden analog zur Export-Limousine durchgeführt. Die Vierzylinder-Boxermotoren mit gut 1100 cm³ bis knapp 1,6 Liter und zwischen 25 und 50 PS stark reichten für Geschwindigkeiten bis 105 bzw. 135 km/h Spitze. Ab 1965 bestand das Verdeck aus Kunststoff, senkrecht stehende Scheinwerfer-Streuscheiben wurden 1967 eingeführt. Beim 1302 Cabriolet wurde 1971 durch einen geänderten Verdeckmechanismus das zurück geklappte Dach fünf Zentimeter flacher. Mit dem Bauende der Limousine starb das Cabrio keineswegs: Als 1303 LS lebte es noch bis 1980. Zwischen 1975 und 1979 gab es allerdings keine technischen Modifikationen mehr, man beschränkte sich auf Farbvarianten. Am 10. Januar 1980 lief nach 331 847 Stück der letzte offene Käfer vom Band.
Die Käfer-Cabriolet-Entwicklung im Überblick

Juni 1949: Produktionsbeginn

April 1950:

- Öldruck- anstelle von Seilzugbremsen

April 1951:

- Teleskop- anstelle von Hebelstoßdämpfern

- Ventilationsklappen hinten den Vorderkotflügeln

- Zierrahmen um die Windschutzscheibe

- Wolfsburger Wappen auf der Vorderhaube

Oktober 1952:

-Getriebe mit synchronisierten Gängen 2 bis 4

-Bereifung in 5.60-15

-Ausstellfenster vorn

-neue Stoßfänger

-neue Rücklichter

-größere Scheibenwischer

März 1953:

-neue Armaturentafel

Dezember 1953

- kombiniertes Lenk-/ Zündschloss

1954:

-Mehr Hubraum und 30 PS Leistung

-Kunstharz- statt Nitrolackierung

-neue Verdeckhülle mit faltenlosem Sitz

1955:

-neue, höher positionierte Rückleuchten

- neues Lenkrad

-gekröpfter Schalthebel

-breitere Sitze, Lehne dreistufig verstellbar

-Doppelauspuff

1956:

-schlauchlose Reifen

-Außenspiegel serienmäßig

-Stifte und Nägel zur Verdeckbefestigung aus Messing

1957:

-Blinkerhebel mit automatischer Rückstellung

-Gaspedal statt Rolle

-Kühlluftschlitze nun waagrecht angeordnet

-Lenkrad mit Signalhalbring

-größere Windschutzscheibe

- geänderte Kennzeichenleuchte

1958

-US-Ausführung mit Rammschutz

1959:

-Zweispeichenlenkrad mit tief liegender Nabe

- stärkere Lichtmaschine

-Überarbeitete Achsen vorn und hinten

-Türgriffe außen mit Drucktaste

1960:

-Verdeck mit Drahtseilen in den Säumen

-Dachrahmen bis zum Hauptspriegel

-vollsynchronisiertes Getriebe

-Tacho bis 140 km/h

-34-PS-Motor

-Scheibenwaschanlage

-asymmetrisches Abblendlicht

-Blinker statt Winker

1961:

-Schneckenrollenlenkung

-Zweikammer-Rückleuchten

-Tankanzeige

1962:

-größerer Ansaugkanal im Zylinderkopf

-verbesserte Bremshydraulik

1963:

-Kennzeichenleuchte mit breiterem Gehäuse

-Blinker vorn größer

-Sitzbezüge aus Kunststoff

-Huptasten statt Ring

1964:

-Druckknopftaste an der vorderen Motorhaube

-vergrößerte Fensterflächen

1965:

-mehr Hubraum und Leistung

-verbesserte Vorderachse

-Entfrosterdüse in Armaturenbrettmitte

-flache Radkappen

-Kunststoff- statt Stoffverdeck

1966:

-1500er-Motor mit 44 PS

-breitere Spur hinten

-neue Türschlösser mit Einschlüsselsystem

-Kennzeichenleuchte geändert

1967:

-senkrecht stehende Scheinwerfer

-Befestigungspunkte für Sicherheitsgurte

-verstärkte Stoßfänger

-Tankstutzen rechts außen

-12-Volt-Elektrik

-Bedienungsknöpfe aus Kunststoff

-Armaturenbrett mit Polsterung

-Zweikreisbremsanlage

-Sicherheitslenksäule

1968:

-Tankklappe geändert

- Haubenentriegelung von innen

-klappbares Rückfenster aus Sicherheitsglas

-Verdeckverschlüsse seitlich im Rahmen

1969:

- geändertes Raddesign

-zusätzliche Luftschlitze auf der Motorhaube

1970:

-neues Modell 1302 LS mit neuer Vorderachse, längerer Vorderwagen mit größerem Gepäckraum, stärker gewölbte Motorhaube, 50-PS-Motor mit 1,6-Litern Hubraum

-zusätzliche Belüftungsschlitz im Armaturenbrett

1971:

-Motorhaubenschlitze verändert

-Vierspeichen-Lenkrad

1972:

-gewölbte Frontscheibe (Panorama-Käfer), neue Bezeichnung: 1303 LS, größere, runde Rückleuchten

-neues Armaturenbrett

1974:

-Blinker im Stoßfänger

-Auspuffrohre schwarz

1975 bis 1979:

-Farbvarianten

1980:

-Produktionseinstellung am 10. Januar.
LD

 
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Randnotizen
Johnson Controls
Autositze gehen auf Crashkurs

Bei Johnson Controls werden Rückhaltesysteme auf Herz und Nieren getestet

Wer der Autoindustrie dauerhaft zuliefern will, muss neben Technik nach neuestem Stand vor allem eines liefern: Qualität. Denn kaum etwas schadet einem Autohersteller mehr als ein Rückruf aufgrund fehlerhafter Komponenten. So entwickelt und fertigt Johnson Controls, ein weltweit agierender Automobilzulieferer, nicht nur – unter anderem – Sitzsysteme für Fahrzeuge, sondern testet sie im eigenen Hause aufwändig auf Herz und Nieren.
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Renault: Laguna 2011
Laguna mit weiter verbesserter Technik

Alle Motoren des Renault-Mittelklässlers erfüllen die Euro5-Norm
Erstmals kam der Laguna im Jahre 1994 (Limousine) beziehungsweise 1995 (Kombi „Grandtour“) auf den Markt, vor drei Jahren hat die dritte Auflage des Mittelklässlers ihre Premiere gefeiert. In der Mitte seines „Lebenszyklus“ ist der Laguna jetzt überarbeitet worden. Im 2011-er Modelljahr startet er in beiden Versionen mit einer modifizierten Optik und neuen Motoren. In punkto Design hat man vor allem an der Front gefeilt. Sie wird von einem tief gezogenen Kühlergrill, markanteren Scheinwerfern und mehr Chromleisten geprägt.

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Suzuki
Kizashi heißt das Suzuki-Topmodell

Fahrzeug ist auch mit stufenloser Automatik und Allradantrieb zu haben.
In diesen Tagen rollt ein ganz neues Fahrzeug zu den Suzuki-Händlern – der Kizashi. Das ist eine dynamisch gestylte Limousine, mit der Suzuki erstmalig ein Modell in der Mittelklasse anbietet. Der 4,65 Meter lange Mittelklässler wird bereits in Japan und den USA erfolgreich verkauft. Auf dem deutschen Markt gibt es den Kizashi ausschließlich in der Ausstattung „Sport“, die mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und verchromter ovaler Doppelauspuffanlage Eindruck macht.

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Tomtom Aktuell
Neues Flaggschiff TomTom GO LIVE 1005 und TomTom Via 125 Traffic ab sofort verfügbar

TomTom kündigt heute die Verfügbarkeit zwei neuer Navigationssysteme mit extragroßem Bildschirm an. Mit ihren 13cm-Displays sorgen das neue Flaggschiff GO LIVE 1005 und das neue Mittelklassemodell TomTom Via 125 Traffic für eine noch einfachere Bedienung und einen noch besseren Überblick über die Route, die vor dem Fahrer liegt.

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