Der Erfolgreichste
In Morris Garage (MG) entstand 1923 unter der Leitung von Cecil Kimber der erste MG. Sport- und Luxuswagen machten die Marke mit dem achteckigen Emblem (Oktaeder) weltberühmt.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung der MG-Sportwagenpalette führte 1962 zur Vorstellung des MG B, der einige neue Akzente aufwies: eine glattflächige, italienisch anmutende Karosserie in selbsttragender Bauweise, einen komfortablen Innenraum, besseren Wetterschutz mit seitlichen Kurbelfenstern und den Reihenvierzylinder mit 1,8 Litern Hubraum und 95 PS. Bis 1980 blieb dieses Konzept ungetrübt erhalten und machte den MG B zum erfolgreichsten britischen Sportwagen aller Zeiten. Über 380 000 Fahrzeuge wurden zwischen 1962 und 1980 gebaut. Neben dem überzeugenden Gesamtpaket aus Technik und Optik waren es wohl die große Robustheit und die Ausstrahlung des Tourer genannten Cabriolets, die ihn zum Dauerbrenner werden ließen. Der MG B ist auch heute ein beliebter Klassiker mit guter Alltagstauglichkeit.
Der 1965 eingeführte, geschlossene MG B erhielt die Zusatzbezeichnung GT. Man hatte in Abingdon die Zeichen der Zeit erkannt und dem GT ein elegantes Fließheck mit großer Klappe und umlegbarer Rücksitzlehne spendiert. Das optisch außerordentlich gelungene Ergebnis vermochte viele Interessenten zu überzeugen, die neben dem besseren Coupé-Komfort auch auf gesteigerten Nutzwert achteten. Das GT-Konzept erschloss der Marke neue Kundenkreise. Technisch war der GT mit dem Cabriolet identisch. Nach gut 125 000 gebauten Fahrzeugen endete auch seine Produktion im Jahr 1980.
Tourer und GT gab es zwischenzeitlich auch mit 3,0 Liter großem Sechszylindermotor bzw. mit 3,5 Litern Hubraum als V 8. Insgesamt gut 8800 bzw. knapp 2600 davon wurden als MG C und GT (1967 – 69) bzw. MG B GT V8 (1973 – 76) hergestellt.
LD
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