Vorstellung
In der Messe Bremen wird sich in den Sonderschauen alles um Frankreich drehen. Im Bereich Automobil geht es um die Marke Panhard & Levassor, eine der ältesten Automobilfabriken der Welt. Im AWD-Dome wird ein Querschnitt französischer Motorradgeschichte mit Renn- und Serienmaschinen gezeigt. In der Halle 7 wird neben Grand-Prix- und Straßenrennsportwagen eine interessante Auswahl von Gordini-Automobilen präsentiert. Erwartet werden 600 Aussteller und 34.000 Besucher aus 15 Ländern.
Ganz jung geht es im Rahmen der Klassiker Lehrwerkstatt zu. Auf einer großen Aktionsfläche wird restauriert, repariert und auf Hochglanz poliert. Hier laden die Ausbildungsinitiative YOURMOVE und der Verband der Motoreninstandsetzungsbetriebe und die Klassiker Motorenschule in der Halle 6 zum Zuschauen und Mitmachen ein. Um junge Leute geht es auch bei dem Schulprojekt „Porsche Junior“ - hier werden alte Traktoren der Marke Porsche im Rahmen eines Schulprojekts quasi in einen fabrikneuen Zustand versetzt.
Ganz alt - nämlich aus der „Messingära“ - sind die Exponate, die das Automuseum Melle mitbringt: Der „De Dion-Bouton „La populaire“, Typ Q war als erster Volkswagen der Welt gedacht. Mit ihm wurde De Dion-Bouton in der Pionierzeit des Automobils zur größten autoproduzierenden Fabrik der Welt. Der Detroit Electric ist ein typisches Stadtfahrzeug der Anfangszeit und der „Schacht“ dürfte der erste „Geländewagen“ der Welt gewesen sein - er wurde für die Bedürfnisse der amerikanischen Farmer in Zeiten, in denen es noch keine Straßen gab, gebaut.
Ganz schnell waren die Automobile, die Amédée Gordini in Le Mans ins Rennen schickte. Frankreichs legendärer Motortuner, auch „Hexer“ genannt, hauchte regulären Triebwerken Grand Prix-Leistung ein, die niemand für möglich hielt. Das Musée National de l'Automobile Mulhouse aus Frankreich präsentiert in der Halle 7 Grand Prix- und Straßenrennwagen der Marke Gordini. Mit dabei: Ein Typ 16 Grand Prix von 1954, ein Einsitzer Typ 32 von 1956 und der Gordini 26 S, den auch die berühmte Schriftstellerin Françoise Sagan gefahren ist.
Ganz bunt wird das Angebot sein, dass die Besucher der Bremen Classic Motorshow erwartet: Von der privaten Fahrzeugbörse im Parkhaus und hochwertigen Oldtimern im Angebot bei den Händlern in Halle 5 über den großen Teilemarkt in den Hallen 2, 3 und 4, originellen Clubpräsentationen bis hin zu den spektakulären Sonderschauen in den Bereichen Automobil, Motorrad und Historischer Motorsport. Autos, Motorräder, Mopeds und Fahrräder, als auch Schlepper, Lkw und Boote - die Palette der Fahrzeugarten könnte unterschiedlicher nicht sein.
Das Ergebnis einer starken Partnerschaft wird die Präsentation der französischen Motorräder sein. Hier gibt´s Unterstützung vom VFV (Veteranen Fahrzeug Verband), einem privaten Sammler aus Frankreich und dem Saarländischen Zweiradmuseum. Das Ergebnis: Rund 30 Sahnestücke wie eine 250er MGC Rennmaschine von 1934 mit JAP OHV-Motor, von deren Typ eine bereits im Guggenheim Museum in Los Angeles ausgestellt wurde, sowie eine 500er Koehler Escoffier von 1925. Dies werden die Highlights für alle Fans zweirädriger Fahrzeuggeschichte sein.
Die Motorradauktion wird es im Jahr 2008 wider Erwarten nicht geben: „Unsere Bieter sind es gewohnt, bei uns echte Raritäten und Sammlerstücke zu finden. Leider sind kurzfristig zwei große Sammler abgesprungen, die ihre Motorräder im Rahmen unserer Auktion versteigern lassen wollten - ohne diese exquisiten Stücke können wir nicht die gewohnte Qualität liefern“ sagt Auktionator Thomas Benecke. Mit etwas Vorlauf, da ist der Experte zuversichtlich, wird aber im Jahr darauf wieder ein qualitativ hochwertiges Angebot zur Versteigerung bereit stehen.
Die Bremen Classic Motorshow eröffnet am 1. Februar um 9 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag, 1. Februar bis Sonntag, 3. Februar 2008 jeweils 9 bis 18 Uhr, Telefon: Tel: 01 80 / 55 58 37 42 (12ct pro Minute), Internet www.classicmotorshow.de
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