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Umgebaut: S-Line A4 B7 auf ProKit

Besserer Fahrkomfort trotz Tieferlegung?

Diese Frage ist bei unserem Audi A4 B7 Quattro eindeutig mit „JA“ zu beantworten. Nach vielen Kilometern auf Autobahnen, Landstraßen und Innenstadtstraßen entschlossen wir uns – statt den obligatorischem – 20mm S-Line Fahrwerk der Quattro GmbH – Federn mit einer Tieferlegung von 30mm der Marke Eibach zu verbauen.




Dass Eibach auf diesem Gebiet marktführend ist, zeigt der weltweite Einsatz der Komponenten im Motorsport bishin zur Fahrwerksausrüstung des deutschen Teams, für die Teilnahme an der materialmordenden Baya 1000.

Dort hat das deutsche Ralley-Ass Armin Schwarz  als Überraschungssieger gezeigt, was mit den richtigen Komponenten gepaart mit Fahrkönnen machbar ist.

 

Das Fahrverhalten des bisher verbauten S-Line Fahrwerkes, erwies sich als sehr straff und speziell an der Vorderachse als zu hart. Ein Überqueren von Bahnschienen oder schlechten Straßenabschnitten wurde mit Stucken direkt an den Fahrer bzw. dessen Wirbelsäule weitergegeben.

Desweiteren wird durch die bauartbedingte Motorlage des A4 B7 – der Motor liegt fast völlig vor der Vordeachse – bei schneller Kurvenhatz ein Untersteuern des Fahrzeuges hervorgerufen und durch die harte Vorderachsen Feder-Dämpfer-Kombination verstärkt.


Optisch betrachtet stellt das serienmäßige Sportfahrwerk auch keinen Leckerbissen dar.
In Kennerkreisen wird der so genannte „Hängearsch“ – der Abstand des Rades zum Kotflügel ist vorn größer als hinten- stets kritisiert.
Die Federn des Pro-Kit senken den A4 um weitere 10mm zum Seriensportfahrwerk und somit auch den Schwerpunkt des Fahrzeugs ab. Dies reduziert das Ausfedern beim Beschleunigen, verringert die Rollneigung der Karosserie bei Kurvenfahrten und das Eintauchen beim Bremsen. Der kritisierte Hängearsch der Serienfahrwerksversion wird nebenbei auch fast völlig behoben.
Das Eibach Pro-Kit in Kombination mit den geeigneten Rädern und Reifen ist die Erfolgsgarantie für eine optimale Performance.
Diese Aussage unterstützen wir in jeder Hinsicht nach unserem Test auf dem Sachsenring in Hohenstein Ernsttal.


Das Fahrverhalten ist vom bisherigen Untersteuern in den Bereich neutral verschoben. Dies ermöglicht sichere Fahrmanöver wie es zum Beispiel bei einem unfallverhindernden Ausweichen stattfindet.
Dass die Tieferlegung von weiteren 10mm nicht unbedingt den Fahrkomfort des Autos aufhebt, sagten wir schon am Anfang. Beim täglichen Gebrauch des Fahrzeuges stellt sich ein viel harmonischer und Bandscheiben schonender Fahrbahnkontakt dar. Die Sportlichkeit des Fahrzeuges wurde von den Ingenieuren unterstütz und der Fahrkomfort deutlichst verbessert.

Für den Einbau legten wir unseren Audi in die vertrauensvollen Hände von Stefan Apel hier in Leipzig.

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