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Hyundai Santa Fe 2006
ImageWat haste dir verändert

Mehr Klasse für die Neuauflage des Santa Fe
Zweite Generation des Sportsroaders wächst auf 4,68 Meter Länge
Erstmals finden bis zu sieben Insassen Platz im variablen Innenraum
Laufruhiger V6-Benziner und kultivierter CRDi-Diesel neu entwickelt
In den Abmessungen größer, im Design eleganter, in den Fahreigenschaften dynamischer und im Innenraum hochwertiger als bislang geht am 10. März bei den knapp 600 deutschen Hyundai-Händlern die neue Generation des Santa Fe an den Start. Mit der Premiere der wahlweise mit Zwei- oder Vierradantrieb sowie als V6-Benziner oder Vierzylinder-Diesel lieferbaren Neuauflage ist zugleich das erste, auf Wunsch siebensitzige Sports Utility Vehicle im 13 Baureihen umfassenden Modellprogramm des koreanischen Herstellers vertreten.


Die unverbindliche Preisempfehlung für die jüngste, in sechs Varianten lieferbare Sportsroader-Generation beginnt bei 29.490 Euro zuzüglich Überführung, die sowohl für den Santa Fe 2.7 V6 2WD als auch für die Einstiegsvariante mit Dieselmotor, den 2.2 CRDi 2WD, fällig werden. Die günstigste allradgetriebene Version, der 2.2 CRDi 4WD, startet bei 31.990 Euro.
Praktische Lösung: Dritte Sitzbank verschwindet im Boden
Die zweite Ausgabe des Hyundai Santa Fe legt in jeder Hinsicht zu, wie schon auf den ersten Blick zu erkennen ist: Mit einer Länge von 4,68 Metern, einer Breite von 1,89 Metern und einer Höhe von fast 1,80 Metern überragt der Neuling seinen Vorgänger in allen Dimensionen. So beträgt der Längenzuwachs nahezu 18 Zentimeter. Auch der Radstand wuchs mit acht Zentimetern erheblich: Er misst nun 2,70 Meter und schafft beste Voraussetzungen für ein üppiges Platzangebot im Innenraum. Dort finden auf Wunsch bis zu sieben Insassen Platz. Clou der zusätzlichen Sitze: Bei Nichtgebrauch verschwinden sie vollständig und eben im Boden, so dass ein großzügig bemessener Gepäckraum zur Verfügung steht: Er fasst in allen Varianten 528 Liter und lässt sich auf bis zu 1.582 Liter vergrößern. 2

Ein großzügiges Innenraumangebot ist jedoch nicht das einzige herausragende Merkmal der jüngsten Ausgabe des Hyundai-Erfolgsmodells. Auch das für ein Sports Utility Vehicle ungewöhnlich elegante Erscheinungsbild prägt den Neuling: Mit schnörkelloser Linienführung nimmt die Karosserie erkennbar Anklänge bei agil-sportlichen Kombis und wirkt mit dezenten Rundungen und charakteristischen Kanten eigenständig und zeitlos. Dennoch bekennt sich die neue Santa Fe-Generation zu ihrer Klasse: Die hohe Bodenfreiheit von über 20 Zentimetern, die üppig dimensionierten Leichtmetallräder im 17-Zoll-Format, die serienmäßige Dachreling sowie die farblich abgesetzten unteren Partien der Stoßfänger zählen zu den typischen Stilelementen der vielseitigen Freizeitmobile.

Auch technisch schlägt der Santa Fe eine Brücke zwischen der Vielseitigkeit eines Geländegängers und dem dynamischen Fahreindruck eines Pkw: Dank eines neu entwickelten Fahrwerks, einer leistungsstarken Bremsanlage und einer präzisen Servolenkung besticht die jüngste Ausgabe durch einen dynamischen Fahreindruck, jede Menge Fahrspaß und ausgeprägte Langstreckenqualitäten. In vollem Umfang erhalten blieben die spezifischen Stärken eines SUV: Auch weiterhin liefert der Santa Fe mit der hohen Sitzposition, dem hohen Sicherheitsniveau und der Fähigkeit, mit der 4WD-Variante auch abseits befestigter Straßen jederzeit sein Ziel erreichen zu können, die für die Fans dieser Fahrzeuggattung besonders bedeutsamen Eigenschaften.

Intelligenter Antrieb: Allrad nur, wenn nötig

Allen Allradvarianten gemein ist ein schlupfabhängig geregeltes System mit elektromagnetisch betätigter Mehrscheibenkupplung und der Bezeichnung „Interactive Torque Management“. Damit ist eine variable Kraftverteilung möglich, die bei normaler Fahrt die gesamte Antriebskraft auf die Vorderräder lenkt. Lediglich bei entstehendem Schlupf werden die Hinterräder mit bis zu 50 Prozent der Antriebskraft versorgt. So ist sichergestellt, dass der Santa Fe bei regulärem Betrieb wie ein herkömmlicher Pkw unterwegs ist, aber auch bei widrigen Bedingungen oder abseits befestigter Wege zuverlässig in der Spur bleibt.
Kraftvoller Antrieb: Souveräne Fahrleistungen im V6

In Schwung bringen den Santa Fe der zweiten Generation weiter entwickelte Triebwerke, die sich durch hohe Leistungsfähigkeit, sparsamen Verbrauch, maximale Laufruhe, Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit auszeichnen. Zur Auswahl stehen ein laufruhiger Sechszylinder-Benzinmotor oder ein durchzugsstarker Common-Rail-Turbodiesel-Direkteinspritzer mit vier Zylindern. Beide sind sowohl mit Front- oder Allradantrieb im Angebot und ermöglichen dem neuen Santa Fe jederzeit zügige Fortbewegung. So bietet der ganz aus Leichtmetall gefertigte und mit kontinuierlicher variabler Ventilsteuerung CVVT ausgerüstete V6 mit 2,7 Litern Hubraum eine Leistung von 139 kW (189 PS). Damit ist der Santa Fe als Fronttriebler, der ab Werk mit Fünfgangschaltung geliefert wird, bis zu 190 km/h schnell. Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der 2.7 V6 2WD innerhalb von 10,0 Sekunden. Auch der Durchzug unterstreicht die Talente des 24-Ventilers: Mit einem maximalen Drehmoment von 248 Newtonmeter, das bei 4.000 min -1 anliegt, können beispielsweise Überholvorgänge rasch abgeschlossen werden.

Die mit einer Vierstufen-Automatik inklusiver zweiter, manueller Schaltebene kombinierte Allradversion steht dem zweiradgetriebenen Bruder kaum nach: Lediglich 11,7 Sekunden vergehen, bis die 100 km/h-Marke erreicht ist, und die Höchstgeschwindigkeit des Santa Fe 2.7 V6 4WD beträgt 176 km/h. So flott der Sechszylinder den Santa Fe vorantreibt, so genügsam gibt er sich beim Kraftstoffkonsum: Der Gesamtverbrauch pro 100 Kilometer Fahrstrecke beträgt lediglich 10,1 Liter beim 2WD mit Schaltgetriebe und 10,6 Liter bei der vierradgetriebenen Automatikversion. Beide V6-Varianten erfüllen darüber hinaus die Euro 4-Norm.

Sparsamer Neuling: 2,2-Liter-CRDi-Triebwerk feiert Premiere
Als sparsames Kraftwerk entpuppt sich die Selbstzünderversion: In der Neuauflage des Santa Fe feiert ein 2,2 Liter großer Vierzylinder Premiere, der später auch im Hyundai-Topmodell Grandeur zum Einsatz kommen wird. Ein wichtiges Merkmal des 16-Ventilers ist die erheblich verbesserte Laufruhe. Den 2.2 CRDi-Motor, der sowohl für die 2WD- wie die 4WD-Varianten zur Verfügung steht, kennzeichnet darüber hinaus unter anderem ein Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie VGT (Variable Geometry Turbine).
Die wichtigsten Daten geben Auskunft darüber, dass der Vortrieb des Diesel-Santa Fe jederzeit mit der neuen Klasse des Sports Utility Vehicles von Hyundai mithalten kann: So stellen eine Leistung von 110 kW (150 PS) und ein maximales Drehmoment von üppigen 335 Newtonmetern zwischen 1.800 und 2.500 min -1 jederzeit hohe Kraftreserven zur Verfügung. Auf diese Weise sprintet der Santa Fe 2.2 CRDi als Fronttriebler, der ebenso wie die 4WD-Variante ab Werk mit einem serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe ausgerüstet wird, innerhalb von 11,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Auf der Autobahn läuft der Selbstzünder mit Frontantrieb bis zu 180 km/h schnell. Auch wer sich für den Santa Fe 4WD entscheidet, braucht sich in der Stadt, auf der Landstraße oder der Autobahn nicht in Geduld zu üben. Der CRDi-Diesel beschleunigt den Santa Fe mit Schaltgetriebe in 11,6 Sekunden aus dem Start auf Tempo 100 und ermöglicht beim zügigem Reisen auf der Autobahn ein Spitzentempo von 179 km/h. Als echter Kostverächter benötigt der Diesel-SUV im Gesamtnormverbrauch mit Frontantrieb lediglich 7,1 Liter Kraftstoff, als Allradler mit Schaltgetriebe nur 7,3 Liter auf 100 Kilometern Fahrstrecke. Ab Spätsommer 2006 wird der Selbstzünder mit dann serienmäßigem Diesel-Partikelfilter die strengen Werte der Euro 4-Abgasnorm unterbieten.
Von Beginn an im Angebot ist für die CRDi-Varianten als Alternative zum Schaltgetriebe eine Fünfstufen-Automatik mit zweiter, manueller Schaltebene.
Das H-Matic genannte Getriebe zeichnet sich durch schnelle Reaktionen und sanfte Schaltübergänge aus und arbeitet besonders harmonisch mit dem kräftigen Dieselmotor zusammen.

Attraktives Ambiente: Santa Fe bietet Wohlfühl-Effekt an Bord
Zu schätzen wissen werden die Käufer des neuen Santa Fe auch das feine Ambiente im Innenraum: Ein attraktiver Material-Mix aus Holz- und Metall-Applikationen sowie hochwertigen Kunststoffen schafft eine stilvolle Atmosphäre an Bord. Zum Wohlfühl-Effekt tragen zudem ergonomisch geformte Sitze, eine Vielzahl von Ablagen unterschiedlichster Größe, die klare und logische Anordnung der Bedienelemente und das auch dank großer Fensterflächen großzügige Raumgefühl bei. Mittels eines vielfach verstellbaren Sitzes, längs- und höhenverstellbarem Lenkrad, gut zur Hand liegendem Schaltknauf und übersichtlicher Instrumente ist auch am Steuer ein entspannter Aufenthalt dauerhaft garantiert.
Das Wohlbefinden an Bord des Santa Fe steigert darüber hinaus eine umfangreiche Serien- und Sicherheitsausstattung, die alle Varianten des neuen Santa Fe auszeichnet. Zum Lieferumfang zählen beispielsweise in Wagenfarbe lackierte, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, auf der Fahrerseite mit Weitwinkelfunktion, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber rundum mit Abwärtsautomatik am Fahrerplatz, Klimaanlage mit Pollenfilter, höhen- und neigungsverstellbare Vordersitze, ein Fahrersitz mit einstellbarer Lendenwirbelstütze, Bordcomputer mit Anzeige von Durchschnittsverbrauch, Reichweite und zurückgelegter Strecke, Kartenleselampen, Radiovorbereitung mit sechs Lautsprechern inklusive zwei Hochtönern sowie Sonnenblenden mit ausziehbarem Blendschutz. Hinzu kommen praktische Details wie Gepäcknetz, Gepäckraumabdeckung (nur Fünfsitzer), eine Gepäckraummatte sowie zum Anschluss von Handys, mobilen DVD-Spielern oder Kühlboxen insgesamt drei 12-Volt-Steckdosen, untergebracht im Armaturenbrett, auf der Rückseite der Mittelkonsole und im Gepäckraum.
Äußerlich kennzeichnen Nebelscheinwerfer, Leichtmetallfegen im 17-Zoll-Format mit Bereifung der Größe 235/65 R 17, eine Dachreling mit verschiebbaren Querstreben, eine Kurzstabantenne auf dem hinteren Teil des Daches und eine getönte Scheiben den Santa Fe. Die 4WD-Varianten verfügen zusätzlich über eine Zweizonen-Klimaautomatik inklusive Luftgütesensor, getrennter Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer sowie Ausströmern speziell für die Passagiere in Reihe zwei.

Sichere Sache: Umfangreiches Insassen-Schutzpaket ab Werk

Üppig fiel auch das Schutzpaket für die Insassen aus: Zu den serienmäßigen passiven Sicherheitseinrichtungen zählen Airbags für Fahrer und Beifahrer, seitlich in den Sitzlehnen der Vordersitze untergebrachte, kombinierte Kopf/Seitenairbags und durchgehende Vorhangairbags im Dach. Aktive Kopfstützen sowie höhenverstellbare Dreipunktgurte mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorne, Dreipunktgurte auch auf allen hinteren Plätzen, höhenverstellbare Kopfstützen rundum sowie Isofix-Kindersitzbefestigungen auf den äußeren Sitzplätzen ergänzen die Ausstattung. Zu den ab Werk gelieferten aktiven Sicherheitselementen zählen eine leistungsstarke Bremsanlage mit elektronisch gesteuertem 4-Kanal-Antiblockiersystem, elektronischer Bremskraftverteilung und groß dimensionierten Scheibenbremsen rundum, Traktionskontrolle und das elektronische Stabilitätsprogramm ESP.
Wer möchte, kann seinen neuen Santa Fe mit der Bestellung eines Panorama-Hub-/ Schiebedaches aus getöntem Sicherheitsglas, dem Sitz-Paket 7-Sitzer oder dem Comfort-Paket zusätzlich individualisieren. Ist eine dritte Sitzbank geordert, zählt eine separate Klimaanlage für die Sitzplätze im Heck und ein automatischer Niveauausgleich an der Hinterachse zum Lieferumfang. Zum Comfort-Paket gehören Ledersitze, Lederlenkrad und Lederschaltknauf, Sitzheizung vorne, elektrisch einstellbare Vordersitze, Fahrersitz mit elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze, Türeinstiegsleisten mit Metalldekor, dunkel getönte Scheiben ab der B-Säule, Geschwindigkeitsregelanlage sowie bei den Varianten mit Zweiradantrieb zusätzlich eine Zweizonen-Klimaautomatik. Für alle Modellversionen stehen zusätzlich außerdem drei attraktive Metallic- und Mineral-Effekt-Lackierungen zur Auswahl.

Plausible Pläne: Importeur erwartet 3.000 Neuzulassungen in diesem Jahr

Die Neuauflage des erfolgreichsten Hyundai-SUV soll 2006 zunächst mit einem Absatzvolumen von 3.000 Einheiten an die Erfolge des Vorgängers anknüpfen, der über eine Million Mal von den Bändern lief und seit seinem ersten Auftritt im Jahre 2000 in Deutschland über 30.000 Käufer fand. 70 Prozent der Neuzulassungen entfallen nach den Erwartungen der Marketingexperten von Hyundai Motor Deutschland auf die Dieselvariante 2.2 CRDi, 30 Prozent auf die V6-Benzinerversion. Zudem werden sich, so die Pläne des Neckarsulmer Importeurs, mehr als zwei Drittel für den fünf- und knapp ein Drittel für die neue siebensitziger Ausgabe entscheiden.

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Hyundai Santa Fe 2006

 
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