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Fahrbericht: Toyota Land Cruiser Luna

Durch die Lande Cruisen

Ein Offroader als Stadtfahrzeug? Das passt nicht wirklich, aber dennoch sieht man oft genug SUVs aber auch richtige Geländewagen, wie den Land Cruiser in den Großstädten.





Bericht

Wir haben uns mit dem kurzen Land Cruiser in der Ausstattung Luna ins Stadtgetümmel von Leipzig gestürzt. Das ist keine große Herausforderung für den großen Toyota, einzig das Einparken machte etwas Probleme.
Bei der Ausstattungslinie „luna“ ist zwar ein gutes Radio mit 9 Lautsprechern und CD-Wechsler, leider ohne MP3 Funktion sowie andere Spielereien an Board, aber eine Einparkhilfe gibt’s dann nur gesondert. Diese sollte man auch mit ordern, da die Sicht nach hinten beim Einparken äußerst dürftig und da die Tonfolge der Einparkhilfe recht hilfreich ist.
Ein weiteres Manko stellt die Heckklappe dar, die im Ladcruiser nur als Schwenktür erhältlich ist, bei einer minimalen Ausladung von 1,40 sollte man schon aufpassen wo man rückwärts einparken kann, will man diese öffnen.
Hat man erstmal Zugang zum Kofferraum erhalten sieht man den Tribut an die Kurversion mit guten Platzverhältnissen im Fond. Sehr viel Platz ist im Laderaum also nicht, reicht aber für Einkäufe aus und die Rücksitze sind auch schnell umgeklappt.
Man sieht, wirklich praktisch ist der Offroader nicht, jedenfalls nicht für den Alltag in der Stadt.
Vorzüge sind natürlich, dass man beim Einparken eher weniger auf Bordsteinkanten achten muss, oder sonstige kleinere Hindernisse mit der Option „Drüber fahren“ überwunden werden können..
Seinen vollen Nutzen gibt er preis, wenn man den Toyota als Arbeitstier einsetzt.
Zum ziehen schwerer Lasten ist er gleichermaßen geeignet wie für den Transport durch unwegsames Gelände. Hier kommen  seine Art als klassischer Geländewagens mit Starrachse hinten und Leiterrahmen voll zur Geltung bringen. Die Anhängelast beträgt 2,8 Tonnen und die Zuladung bis zu 665 kg. Die Anhängekupplung ist in der abnehmbaren Variante mit 266 Euro sehr günstig, für die starre muss man nur 113 Euro anlegen.
Das Allradsystem ist zwar nicht der Weisheit letzter Schluss, aber doch recht wirkungsvoll.  Es ist permanent und regelt die Kraftverteilung über ein Torsen Mittendifferenzial. Eine Getriebereduktion ist natürlich auch an Board, sie kann per separatem Hebel  neben der normalen Schaltung aktiviert werden.
Alternativ zum manuellen 6-Gang Getriebe gibt es den Land Cruiser auch mit einer 5 Stufen Automatik, die wir hier im Test hatten.
Das Getriebe schaltet willig und wechselt die Gänge meist sanft und unauffällig.
Für den Vortrieb sorg ein 3 Liter Commonrail Diesel. Er stemmt 173 PS und 410 Nm auf die Kurbelwelle. Beschleunigungsorgien sind zwar nicht drin, aber für entspanntes Cruisen reicht es .
Den Standartsprint auf 100 km/h schafft er in 11,5 Sekunden.
Leider fordert die Größe und das Gewicht des Geländegängers seinen Tribut, bei 130 km/h auf der Autobahn lag der Durchschnitt bei 10,8 Litern, in der Stadt ist er natürlich schnell zu toppen, da sind Werte um die 12-13 Liter schon realistischer.
Wer nun nach einem richtigen Zugfahrzeug und Arbeitstier fürs Grobe sucht, könnte im Land Cruiser das richtige Fahrzeug finden. Unser Testwagen in der Ausstattungslinie Luna mit Automatik ist ab 44,700 Euro zu haben.
Wer allerdings wert auf Luxus legt, kann auch die Executive Version ordern, mit Leder ,Navi und weiteren Annehmlichkeiten taugt der große Wagen dann auch zum Vorfahren bei edlen Locations.
Die Executive Version gibt es dann nur als 8-sitzigen 5 Türer ab 56.300 Euro.


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